Dr. Erdel Verlag

 
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Start Riepl, Heiner

Überblick und Aktuelles

Ausstellung Heiner Riepl im Presseclub Regensburg

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Heiner Riepl vor einem Bild der Ausstellung im Presseclub. Die Wechselwirkung zwischen Bild und Wandfarbe verleiht der Ausstellung eine spannende Dramatik. (Foto: Erdel Verlag)

Vom 6. September 2012 bis 3. Januar 2013 zeigte Heiner Riepl Ausschnitte seines Schaffens in den Räumen des Presseclubs Regensburg. Die Ausstellung wurde mit einem Künstlergespräch eröffnet, das Wolfgang Brun (Donau-Post) moderierte. Heiner Riepl bschäftigt sich in seinen informellen, farbexperimentellen Arbeiten mit der sinnlichen Wirkung und den psychologischen Mechanismen der Farbrezeption. Seine mit sorgsam ausgewählten Zitaten versehenen Erklärungen verdeutlichten die Einordnung seines eigenen Werkes in den künstlerischen Prozess der Moderne. Es entwickelte sich im Lauf des Abends eine sehr angeregte Diskussion, viele Kunstschaffende waren unter dem interessierten Publikum, der lebhafte Gedankenaustausch ließ die Zeit bis Mitternacht rasch verfliegen.

Künstler und Kunstinteressierte am Runden Tisch (von rechts nach links: Prof. Dünninger, Heiner Riepl, Wolfgang Brun, Georg Fiederer, Reiner Schmidt, Wolf Erdel). (Foto: Antonia Kienberger)

In unserem Showroom am Schallern 4 in Regensburg, nur 50 m von der Galerie entfernt,  zeigen wir zur Zeit ebenfalls Werke von Heiner Riepl.

Bei Interesse an der Ausstellung oder an einer Preisliste:
bitte email ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) oder Anruf: 0941-702194

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 09. Januar 2013 um 09:15 Uhr
 

Disziplin, Begeisterung und Methode

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Heiner Riepl am 30. November 2011  (Foto: Erdel Verlag)

Viele schätzen Heiner Riepl als Maler, am vergangenen Mittwoch erlebten sie eine weniger bekannte Facette von Heiner Riepls Persönlichkeit. "Heiner kann wunderbar Geschichten erzählen!" begeisterte sich eine junge Besucherin. Vincent van Goghs Überlegungen über Farbigkeit dienten als roter Faden bei diesem überaus anregenden Gespräch mit fachkundigem Publikum über künstlerische Kreativität, kontinuierliches Schaffen, Inspirationsquellen, Methodik. Auch andere Gattungen wie Musik und Theater blieben dabei nicht außen vor.

Wir haben einige Passagen des angeregten Gesprächs am 30. November 2011 als Video für Sie bereit gestellt. Dauer: 7 Minuten

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 23. Januar 2012 um 15:37 Uhr
 

Dr. Helmut Hein über Heiner Riepls Bilder

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"Riepls Bilder – das macht ihre Radikalität und ihre meditative Kraft aus – reinigen unser Auge, befreien es von Interesse, Schuld etc. Was wir zu sehen bekommen, sind raffinierte Formen und Farben, die, im besten Fall, "klingen". Was schon die Kubisten oder Kandinsky versuchten, den geistigen Grund dieser verwirrenden Welt zu finden, das treibt auch Riepl an. Jede Form, jede Farbe ist eine Modell, ein Schema.

Die malerische Fläche öffnet sich zwangsläufig in den Raum. Es gibt keine Linearität, nur ein Davor und Dahinter, Wärme und Kälte, heftigstes Gefühl und scheinbar purste Ratio. Anders als die konkreten Maler, deren Arbeitsweise er sich manchmal nähert, will Riepl die expressive Geste, das einmalige Ereignis, die Signatur des Subjekts.

Wenn nichts Gegenständliches auf seinen Bildern zu sehen ist, wenn nichts "erkannt" werden soll, weil das ein Missverständnis wäre, was soll der Betrachter dann wahrnehmen. Paradoxerweise müsste man antworten: das, was jeweils erscheint. Die Formen, die Farben, ihr Verhältnis zueinander, die Struktur. Bei keinem anderen in der Region kann man soviel über den "Grund" der Malerei erfahren wie bei Heiner Riepl."

Dr. Helmut Hein, Mittelbayerische Zeitung, 23. August 2011 (mit freundlicher Genehmigung)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 26. September 2011 um 13:49 Uhr
 

Gespräch mit Heiner Riepl

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 21. September 2011 um 13:11 Uhr